Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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jedoch keinen von ihnen hinderte, den Verdächtigten freundlich an ihrem Tiſche zu empfangen, da er ver⸗ ſtört und erhitzt in's Gaſtzimmer trat.

Franz war ein hübſcher Junge. Sein Geſicht gehörte zu jenen eigenthümlichen, die analyſirt, Zug für Zug geprüft, nichts haben, was ein Bildhauer, ein Maler loben würden, die aber im Ganzen und oberflächlich betrachtet, wohlgefallen, ſo lange ſie jung ſind. Seine Geſtalt war ſchlank und fein; er machte Figur. Dieſer Vorzug erregte ihm unter ſeines Gleichen nur Feinde, wie begreiflich. Denn die Menſchen verzeihen ihrem Nächſten von allen Gaben am Wenigſten jene, welche Gaben der Na⸗ tur, das heißt: unmittelbare Gaben des Himmels ſind. Und was Göthe ſeinem Taſſo in den Mund legt, findet nicht allein für den Hof von Ferrara, findet nicht nur an und bei ſondern auch auf und in vielen Höfen gelegentlich ſeine Anwendung. Es paßt für alle Orte, für alle Zeiten und leider auch für alle Stände.

Deßhalb wurde in Schwarzwaldau der Lioree⸗ jäger Franz ſpottweiſe ‚Baron Frauze titulirt.

Baron Franz alſo ſetzte ſich zum Verwalter, zum Revierjäger, zum Schulmeiſter, die ihm alle nur