Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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nicht taufen ließ? Sie halten die düſtere Stille, die im Schloſſe wie in deſſen Umgebungen vorherrſcht; die unfreundliche Verſchloſſenheit der Gattin; den wehmüthigen Ernſt des Gatten für Folgen einer kinderloſen Ehe und bedauern dieß ſtattliche Paar, welchem der Himmel einen Segen oorenthält, den er Manchem der Bedauernden in allzureichem Maße fortwährend ſpendete.

Wir entnehmnen dieß aus einem Geſpräche, welches der Verwalter, ein Revierjäger, ein Bauers⸗ mann und der Schullehrer, beim Kruge Bier ſitzend, untereinander führen. Sie haben vor einigen Stun⸗ den ‚den Herrn ausreiten ſehen, haben daran den Faden ihres Geſchwätzes geknüpft und ſind einig geworden, den größten Theil aller Schuld, welche die offenbar nicht glückliche Verbindung treffen könnte, auf Agneſen zu ſchieben, weil ſie in Emil das Muſter eines guten Herrn, eines redli⸗ chen Mannes verehren. Da tritt Franz ein; der Büchſenſpanner, oder Leibjäger vom Schloſſe, und ſetzt ſich an ihren Tiſch.

Dieſer junge Burſch, ſeit wenig Wochen erſt im Dienſt, zeichnet ſich vor Andern ſeines Gleichen durch einen Anflug von Bildung aus, iſt nicht ohne Kennt⸗ niſſe, denn er hat eine Forſtacademie beſucht, ſagt

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