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bezwang mich und meine Reue. O, ich hätt es durch⸗ geführt; hätte ſchweigen gelernt, zu ſeinen— mo⸗ dernen Anſichten, wenn nur ein Funke aus dieſer Bruſt geſprungen, aus dieſen ſeinen Augen gedrungen wäre, bei Mathildens Anblick! Wenn ich hätte hoffen dürfen, daß eine ſolche Neigung ihm auch Neigung für mein armes Eichenau einflößen würde! Für ihn habe ich mich erwärmt! In ſeinem Sinne, auf ſeinen Namen hin gleichſam, hab' ich begonnen, mich für ſie zu begeiſteen Meine Huldigungen, meint' ich, müßten ihn aus ſeiner Lethargie auf⸗ wecken; mein Bemühen um ihre Gunſt, meint' ich, müßte ihm die Augen öffnen? Vergebens! Er blieb empfindungslos, kalt,— und ich glühe! Eichenau hab' ich hingegeben an Einen, der es nicht zu wür⸗ digen verſteht, der Majorate zerſtückeln und verſcha⸗ chern will, der ſeiner Tante Wahlſpruch mit Füßen tritt, der nicht einmal die hinreißende Lobrede aufs Landleben aus Mathildens Munde zu würdigen ver⸗ ſtand. So ſei mir doch der Engel gerettet! Ja, ich ging in Liebesflammen auf. Wer mit Feuer ſßpielt, geräth bald in Feuer. Ich habe mein Blut für ſie vergoſſen; ich liebe ſie; ich will von ihr geliebt ſein!“
„Das werden Sie nicht,“ rief Hermann heftig; „das können Sie nicht werden; Nein, Vater...“


