Teil eines Werkes 
3. Bd. (1857)
Entstehung
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ſelbſtſtändiger Mann, freier Herr in meinem Wald⸗ häuschen

Da fiel ihm Hermann ins Wort:Weßhalb, Vater, wollten Sie das werden? Doch nur, weil Sie ſich der Verwaltung nicht mehr gewachſen, weil Sie ſich nicht jung genug wähnten! Wähnten, ſag' ich; denn gewiß war dieß ein Wahn, wie es heute eben auch ein Wahn iſt, daß Sie...

Erzellenz erlauben unterbrach die Baro⸗ ninzu bemerken, daß meine mütterlichen Rechte auf Mathilden längſt nicht mehr ausſchließliche ſind. Als ich meine Tochter dem Bruder Hanns nach Mühlhaus ſchickte, übertrug ich ihm und ſeiner braven Gattin die größere Hälfte. Jenen beiden gehört eigentlich mein Kind; ich habe mir's von ihnen nur ausgelie⸗ hen. An Baron Schmalkow auf Mühlhaus muß ſich wenden, wer ihre Hand verlangt. Ich, die Mutter, laſſe ihr freie Wahl!

Dank, Baronin; mehr verlangen wir nicht!

Nun kehrte ſich Graf Hermann zu Mathilden: Will mein Vater die wohlmeinende Warnungsſtimme ſeines Sohnes überhören, vielleicht findet ſie Anklang bei Ihnen? Wiſſen Sie, was Sie beginnen? Beden⸗ ken Sie, daß mit dieſem Jawort.... Ueberlegt, was Ihr thut! Vater, Sie machen ſich unglücklich