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warten, daß die Schlichtung der unhaltbaren Zuſtände auf Schloß Eichenau,— oder ein entſchiedener Bruch nahe ſei. Barbara, die Stiernholm, Mathilde er⸗ kannten den Ernſt dieſes Augenblickes. Der Graf, durch Dore's falſch⸗gedeutete Anrede in Exaltation verſetzt, gab ſich jugendlicher, lebensfroher als je, und vergaß ſogar, daß er nicht mehr Herr und Ge⸗ bieter ſei; denn er deutete die Abſicht an, Mathil⸗ dens ehemalige Aufwärterin, oder vielmehr deren Bräutigam mit einer guten Verſorgung zu bedenken, „damit die armen Schelme ebenfalls bald heiraten könnten!“
Die Baronin ſchleuderte einen heimlichen Angſt⸗ blick der Aebtiſſin zu, und dieſe lispelte ihr unver⸗ meidliches:„Geduld und kaltes Blut!“
Unterdeſſen kehrte Hermann von ſeiner Graf⸗ ſchaft fernſter Grenze ins Schloß zurück und fiel ſo⸗ gleich den zwei ihn Erwartenden in die Hände, die ſich toll vor Freude geberdeten, ihn wiederzuſehen. Dore nannte ihn, wie ſonſt, ihr einzigſtes Leutnant⸗ chen; Fritze Merk verwies ihr das und ließ verſchie⸗ dene Geheime⸗Räthe, Grafen und Majorats⸗Erzel⸗ lenzen los. Beide verſicherten, es ſei nicht allein die Erinnerung an jenes einſt empfangene Verſprechen, bei ihm unterzukommen, wenn er Mathildens Gatte


