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Grafen Eichengrün, jetzigen Majoratsherrn zu ſpre⸗ chen und ſeine Rückkehr von einem entfernten Vor⸗ werk zu erwarten. Er wiſſe nicht recht, was er aus ihnen machen ſolle? Der Mann nenne ſich Fried⸗ rich Merk und ſcheine ein ehemaliger Soldat zu ſein. Die Begleiterin heiße Dore, ſoviel ſtehe feſt; doch laſſe ſich nicht mit Beſtimmtheit ſagen, ob ſie Merk's Gattin, oder eben nur deſſen Begleiterin vorſtelle? Beide, ſauber in ihrer Kleidung, anſtändig in ihrem Benehmen, zeigten eine gewiſſe Zuverſicht, ein uner⸗ ſchütterliches Vertrauen auf die Geſinnungen des Grafen und gäben nicht undeuntlich zu verſtehen, daß ſie darauf rechneten, in Eichenau heimiſch zu werden.
Die Stjernholm machte ein langes Geſicht, in welchem verſchiedentliche Bedenklichkeiten über jene „Begleiterin“ zu leſen waren. Tante Barbara dage⸗ gen äußerte:„Ich glaube, dieſe Dore iſt meine alte Bekannte. Es ſollte mich wundern, wäre ſie nicht eine geborene Puſelmeyer? Trifft das ein, ſo ſind die guten Leute willkommen und zeigen ſich zu ge⸗ ſegneter Stunde!“
Sie hatte noch nicht ausgeredet, als draußen auf dem Korridor ein lautes Geſchrei ſich erhob. Sie, die Baronin, Lobeſam eilten hinaus, um Zeu⸗ gen eines lebhaften Auftrittes zu werden. Mathilde,


