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„er iſt eiferſüchtig; zwiefach eiferſüchtig auf den Sohn; er fürchtet, dieſer Weg, den Hermann ein⸗ geſchlagen, ſei der gerade zu Mathildens Herzen. Er fürchtet jetzt, was er erſt gew ünſcht. Das iſt noch ernſthafter, als ich beſorgte; das geht tief. Bruder Ulrich, Du wirſt uns Mühe machen!“
„Wir richten nichts aus,“ jammerte die Stjern⸗ holm.„Ehe wir's uns verſehen, iſt das ungleiche Paar verlobt. Mathilde führt es ja ſelbſt herbei!“
„Geduld, Baronin!“ wiederholte Tante Bar⸗ bara;„Geduld— und kaltes Blut!“
Die Baronin zeigte den redlichſten Willen, ihrer neugewonnenen, bejahrten Gönnerin Gehorſam zu leiſten, konnte ſich aber darein nicht finden, daß von ihrer Seite durchaus nichts geſchehen ſollte, auf Mathilden oder Hermann perſönlich einzuwirken. Viel⸗ fache Vorſchläge machte ſie der Aebtiſſin, die alle mehr und weniger die Farbe der Koketterie trugen, die deßhalb entſchieden verworfen wurden.
„Wenn meine Ahnungen,— denn mit einem beſtimmteren Namen darf ich nicht bezeichnen, was ich vermuthe,— ſich beſtätigen,(ſagte die Gräfin) dann führt der höchſte Grad in Mathildens desperater Hingebung für meinen Bruder den Ausbruch herbei. Ja, ich behaupte, ihr trotziger Irrthum und Ulrich's
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