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ähnelte, wie nur ein Mann von ſiebenundzwanzig Jahren einem Jünglinge von ſiebzehn ähneln kann. Ernſter, gehaltener, beſonnener, auch wohl ein Bißchen ſtolz, doch ohne Hochmuth; ohne jene herablaſſende, unmenſchliche Gnade, die deſto ſchärfer ſchneidet, je feiner und zierlicher ſie zugeſchliffen iſt.
Ehe vierzehn Tage ins Land gegangen, ſchwur Eichenau's ſämmtliche Beamtenſchaft auf ihren Grafen Hermann und erklärte ihn würdig, ſeinen edlen Vater zu erſetzen.
Der Nachklang dieſer aufrichtigen Begeiſterung drang denn auch ins Schloß. Tante Barbara ver⸗ ſäumte nicht, ihm die Thüren zu öffnen, damit er alle Räume gehörig durchziehe. Mit der Stjernholm gemeinſam beobachtete ſie, welchen Eindruck dieſe entſchiedene Richtung zum Rechten und Guten auf die ausgeſprochene Verehrerin der Landwirthſchaft, auf Mathilden hervorbringe? Doch es gab da nichts zu entdecken. Das Mädchen hielt feſt, verrieth keine Spur von Antheil, verdoppelte nur ihre Zärtlichkeit für den alten Herrn. Dieſer jedoch zeigte ſich,— ſeltſam genug!— wenig erbaut von ſeines Sohnes reſolutem und tüchtigem Benehmen. Er zuckte faſt verächtlich mit den Achſeln.
„S,O,“ flüſterte die Aebtiſſin der Stjiernholm zu:


