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ihr haſtig zu:„Lobeſam ſchickt mir einen reitenden Boten hinaus,— ich verlaſſe die Jagd— will nur hören— was iſt geſchehen? Du meldeſt ein Unglück.“ „So weit iſt's denn gediehen,“ ſagte ſie freund⸗ lich,„mit dem Hauſe Eichengrün, daß Deines Vaters Tochter eine traurige Botſchaft bringen muß, um im Schloſſe erſcheinen zu dürfen? Bin ich denn ein Geſpenſt bei lebendigem Leibe, daß ich in dieſen Räumen nicht umhergehen darf?— Es iſt nichts neues geſchehen, nichts plötzliches. Nur über ſchon bekannte, ernſte Sachen wollt' ich vor Beginn des ſtrengen Winters mit Dir ein Wort wechſeln und hab' es ſchlecht getroffen: bin mitten in Euren Jagdtrubel gerathen, und jetzt iſt gar Dein Ver⸗ gnügen geſtört worden. Das lag nicht in meiner Ab⸗ ſicht. Kehre wieder zu den Gäſten zurück.“ „Keineaneges, Barbara. Der Forſtmeiſter leitet die Jagd, ich bin dort nicht mehr nöthig. Wir ha⸗ ben zwei Stunden, bis die Pflichten des Schloßherrn mich hier wieder in Anſpruch nehmen. Deine Zim⸗ mer ſind ſchon geräumt, den durch Lobeſam's Un⸗ bedachtſamkeit dahineingelegten Schützen ſind ander⸗ weitige Herbergen ausgemittelt, tant bien que mal; bei Dir iſt die althergebrachte Ordnung eingeführt. Du ſollſt nichts davon merken, wenn das wilde Heer


