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zurück. Sie erliſcht nicht, bei Gott, das thut ſie nicht. Aber ſie ſchweigt und harrt, bis etwa wieder einmal einer der wohlbekannten Töne aus früheren Tagen in ihr Verſteck dringt.— Du mußt Dich nicht betrüben, Wiesner, es iſt nicht etwa ſo ſchlimm, daß er uns Unehre machte, oder daß ſein Vater ſich über Erzeſſe zu beſchweren hätte? Durchaus nicht. Im Gegentheil: Graf Hermann hält ſich ſehr nobel und gut; iſt ein vollkommener Kavalier geworden; in den Studien, die er für ſeine künftige Stellung braucht, ausgezeichnet durch Fleiß und Wiſſen, in allen gro⸗ ßen vornehmen Häuſern wie Kind im Hauſe, bei Hofe eſtimirt, von den Machthabern protegirt, von den Damen vergöttert....“
„Was wollen wir denn mehr, gnädige Tante Frau Abbatiſſin?“ jauchzte Wiesner und fuhr ſich vor Entzücken in die Haare, daß ſie hoch emporſtan⸗ den wie weißgebleichte Halme kurz vor der Ernte; „was brauchen wir mehr? Dann hat er ja alles, was ihm noththut!“
„Es ſcheint, als ob ſein Geſchick nicht müde würde, ihn mit Glücksgaben zu überhäufen. Denn ſchon unterliegt keinem Zweifel mehr: Theodor geht einem frühzeitigen Tode entgegen; Graf Hermann


