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es während der letzten Jahre auch nicht verlaſſen. Weßhalb iſt er denn weggeblieben?“
„Ja, ich denke, er wird keinen Urlaub gehabt haben, oder ſo etwas.“
„Mitten im Frieden? Das weißt Du beſſer. Uebrigens wird Euch auch nicht unbekannt geblieben ſein, daß Graf Hermann die militäriſche Laufbahn verlaſſen und ſich einer andern zugewendet hat?“
„Ja, ſie haben in der Küche davon gemunkelt.“
„In der Zwiſchenzeit hing es alſo nur von ihm ab, ſo lange in Eichenau zu weilen, als er wünſchte. Dieſer Wunſch iſt jedoch in ihm nicht regegewor⸗ den; folglich bin ich der Anſicht, der Aufenthalt in der Reſidenz feſſelt ihn ſo mächtig, daß er Eichenau darüber vergaß,— und Euch alle! Nein, Wiesner, um mich hier zu finden, kommt er gewiß nicht. Er vermeidet mich. Er iſt nicht mehr unſer Hermann. Er iſt ein junger Herr geworden— wie ſie ſind!“
„Schreibt er denn nicht an Sie? Leſen Sie ihm nicht tüchtig den Text?“
„Wozu? Was ſoll das helfen? Ich habe nichts zu befehlen,— und hätt' ich's, ich ließ' es auch unterwegs. Ich konnte nur liebreich warnen, bitten, erinnern. Wenn die Liebe keinen Wiederklang mehr erweckt, dann verſtummt ſie, zieht ſich in ſich ſelbſt


