Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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Mit dem Handpferde, Erzellenz. Die dumme Kuh will durchaus rechts anziehen. Sie muß im Waſſerhofe was liebes haben.

Der Oberförſter und der Maurer blieſen große Wolken aus ihren Pfeifenköpfen, hinter denen ſie ein verlegenes Lächeln zu verbergen wünſchten.

Der Graf begnügte ſich mit der Aeußerung: Ich denke, das Handpferd iſt geſcheidter wie Du, Chriſtoph; Du wirſt täglich dümmer! Doch klang dieſer Vorwurf ſo freundlich, daß die Zuhörer faſt verſucht wurden zu glauben, Chriſtoph's Neckerei habe einen günſtigen Eindruck gemacht. 1

Leicht möglich! Vielleicht hörte der Graf nicht ungern, wenn von ſeinen kleinen Liebeleien geſprochen wurde? Vielleicht kannte der vertraute Leibkutſcher des guten Herrn eitle Schwäche?

Sie hatten das Dorf bald erreicht. Der Ober⸗ förſter und der Maurer wurden abgeſetzt, um ſich ihren Wohnungen zuzuwenden, und Chriſtoph wandte⸗ ſich nun raſch dem Schloſſe zu, feſt überzeugt, es würde noch einmal vom Waſſerhofe die Rede ſein.

Statt deſſen rief der Graf:wir kommen ſchon zu ſpät zum Empfange; jetzt eben fuhr Hermann ins Thor hinein.

Nein, Erzellenz, entgegnete Chriſtoph;das