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Gebieterin mit dem Grafen vereinigte, folgte ſei⸗ nem alten Vater Siegmund in deſſem Poſten als Burgwart, und Steffen, der Mann un⸗ ſerer alten Bekanntin, der weiſen, geſchwaͤtzigen Alice, die nun voͤllig geſund war, wurde zum Schloßvogt ernannt, welchem Amte er mit uner⸗ ſchuͤtterlicher Redlichkeit vorſtand.
Der ſo maͤnnlich geſinnte, treu ergebene Desmond, wollte ſeinen Freund nicht verlaſſen, und da in dieſen Grenz⸗Beſitzungen jeder Lehns⸗ herr nothwendig eine gewiſſe Anzahl Fußvolk und Reuter auf den Beinen, und eine nicht unbedeu⸗ tende Beſatzung haben mußte, wurden dieſe Kriegs⸗ völker unter ſeine Anfuͤhrung geſtellt. Nur bei ganz beſonderen Vorfaͤllen zog der Graf ſelbſt ins Feld, und wenn Huͤlfstruppen geliefert werden mußten, haͤtte er ſeine wackern Marchfeldter keinem beſſern Fuͤhrer anvertrauen koͤnnen, als dem tapfern, erfahrenen Desmond.
Als Lindau nach Wien zuruͤckkehrte, und den Ausgang der Sachen berichtete, konnte er nicht umhin das ihm ertheilee Lob der Fuͤrſtin Stollberg im Innerſten ſeines Herzens zu fuͤh⸗ len. Die Freude welche ſie uͤber die gluͤckliche Be⸗


