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ſten Sohne, dem Scheine nach, ein Commando zu geſtatten, um unter ihm den Kriegsdienſt zu lernen, war die kurze, ruchloſe Antwort dieſes hoͤchſt vermeſſenen Mannes;„er werde nicht ein⸗ mal Gott neben ſich anerkennen.“
In dem ganzen Weſen des Herzogs war, waͤhrend der kurzen Zeit ſeiner Entfernung, eine wunderbare Veraͤnderung vorgegangen. Zwar gab er vor, die Ungnade in welche er nothwen⸗ dig fallen mußte, nur als Glied in der großen Kette ſeines Geſchicks zu betrachten, dennoch aber hoͤrte er nie auf ſie bitter und ſchmerzlich zu em⸗ pfinden. Von der Stunde an, da er ſeine Trup⸗ pen auseinandergehen ließ, ſchien aller Glaube, alles Vertrauen auf ſeine Nebenmenſchen, voͤllig von ihm gewichen zu ſeyn, und er behauptete ſie nur durch Furcht und Strenge an ſich feſſeln zu koͤnnen. Dieſem Grundſatze gemaͤß behan⸗ delte er den Hoͤchſten wie den Niedrigſten, der ſich in irgend einem Zuſammenhange mit ihm befand. Ferdinand begann vor der unumſchraͤnkten Herrſchaft dieſes unbezwingbaren Geiſtes zu zit⸗ tern; aber es war auch nicht die Liebe, ſondern die Furcht ſeines Monarchen, nach welcher der


