Teil eines Werkes 
3. Th. (1822)
Entstehung
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20.

4* tigt, daß jeder Hoͤfling, bis zum Pagen hinab, am Ruhme Theil zu nehmen wuͤnſchte. Alles ſchien zu einem furchtbaren Streiche vorbereitet, und der Herzog v. Friedland erklaͤrte laut, der verhaͤngnißvolle Zeitpunkt nahe, welcher entſchei⸗ den werde, ob er, oder Guſtav Adolph die Welt beherrſchen ſolle.

Die erſten Schritte jenes großen Mannes, nachdem ihm die Macht wieder in die Haͤnde ge⸗ geben war, belebten den Kaiſer mit neuen Hoff⸗ nungen, und hemmten das Vorruͤcken der Feinder Des Schwediſchen Helden Feldzug glich nicht mehr einem ſchnell vordringenden Strome; er war ge⸗ noͤthigt um jede Handbreit Landes zu kaͤmpfen. Dennoch aber konnte Ferdinand, mitten im Entzuͤcken uͤber die gluͤckliche Aenderung der Din⸗ ge, nicht ohne innere Demuͤthigung des hohen

Preiſes gedenken, durch welchen die Ruͤckkehr die⸗ ſes ſtolzen Feldherrn erkauft war. Nicht allein hatte er ſich das unbedingte Commando uͤber die

Kanſerlichen Heere, ſondern auch uͤber die Spa⸗ niſchen Huͤlfstruppen, ausbedungen; er erhob Con⸗ tributionen ganz nach eigener Willkuͤhr, und als der Kaiſer vorſchlug dem Erzherzog, ſeinem aͤlte⸗

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