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Maſchinenmaͤßig bewegte Caſimir ſich der Thuͤre entgegen. Die Kaiſerin, durch bittere Er⸗ fahrung leider in der Kunſt geuͤbt, als Vermittle⸗ rin zwiſchen Vater und Sohn dazuſtehen, dachte in dieſem Augenblick an ihren Erſtgebornen, und empfand wahrhaft muͤtterliches Mitleid fuͤr den 1 ihr gegenuͤberſtehenden, verirrten Juͤngling. Sigr warf einen bittenden Blick auf ihren Gemahl, und da es ihr vorkam als laͤſe ſie wenigſtens keine Miß⸗
billigung in ſeinen Zuͤgen, ſagte ſie:
.„Nein, Wallenſtein, ſcheidet nicht auf dieſe Weiſe von eurem Monarchen; bedenkt gegen wen eure Nachgiebigkeit gefordert wird! Wenn ihr zu ſtolz ſeyd Vergebung von eurem irdiſchen Vater zu erbitten, werdet ihr nur zu bald vergeſ⸗ ſen euer Knie vor dem himmliſchen zu beugen. Ich verlange ja keine bloße, aͤuſſere, hoͤfiſche Willfaͤh⸗ rigkeit von euch; glaubt es mir, eure Hartnaͤckig⸗ keit wird euch gereuen! Sprecht, junger Freund, öffnet mir euer Herz.“
Die milde Guͤte, welche dieſe Fuͤrſtin ſo ſehr mit der Wuͤrde der Herrſcherin zu vereinigen wuß⸗


