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Nichts glich dem Schrecken und Erſtaunen des Kaiſerlichen Paares, als ſie aus den Worten ihres jungen Lieblings ſchließen mußten, daß ent⸗ weder ein unausloͤſchlicher Haß zwiſchen Vater und Sohn beſtehe, oder er einen Fehler hegnngen habe, der keine Virjeihans verdiene.
„
„Muß ich alſo glauben, zunger Mann, daß
ihr meine Vermittelung gaͤnzlich ablehnt, oder daß
ihr euch weigert mit dem Vater wieder verſoͤhnt zu werden?“
Caſimir verharrte im dumpfen, tiefſinnigen Schweigen; was durfte, was konnte er hierauf erwiedern? Ferdinand aber, der dies Schwei⸗
gen fuͤr Halsſtarrigkeit nahm, ſetzte nach einer Pauſe hinzu:
„Da ihr die heiligſten Bande der Natur ſo gering achtet, darf es mich freilich nicht wundern, euch taub gegen die Stimme eures Monarchen zu .(Es iſt Zeit daß unſere Unterredung ein
Ende dehm, ich empfehle euch eurer eigenen beſ⸗ ſeren Ueberlegung an, Graf!“—


