reichend, und als er jetzt die heſtige Bewegung des jungen Mannes bemerkte, fragte er:
„Iſt euch nicht wohl, Graf, oder worauf ſoll ich ſonſt dieſe gewaltige Erſchuͤtterung eures ganzen Weſens ſchreiben?“
„Ach, ich gehe nicht zu meinem Vater“ „ Nicht zu eurem Vater!— Und wohin gedenkt ihr dann zu gehen, junger Mann?“
„Gnaͤdigſter Herr, weiß ich es doch ſelbſt kaum;— wohin der Zufall mich fuͤhrt!“
Bei dieſen Worten warf er ſich zu den Juͤßen der Kaiſerin, die erſtaunt von ihrem Sitze aufſtand, und wollte ihre Hand kuͤſſen, „welche ſie aber zuruͤckzog.
„Steht auf, Graf,“ ſagte ſie kalt,„eine Er⸗
klaͤrung dieſes ſonderbaren Benehmens iſt nothwen⸗
dig; wir erwarten ſie von euch.“
Caſimir erhob ſich, und mit der kalten Ruhe, welche die hoͤchſte Verzweiflung oft eingiebt,
ſagte er:„Vernehmen Ew. Majeſtaͤten dann, ich
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