Teil eines Werkes 
2. Th. (1822)
Entstehung
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allgemeiner Tadel werden die Summe meines Ungluͤcks noch vielleicht vermehren; ich muß es ertragen; nur in euren Augen wuͤnſchte ich ſchuld⸗ los dazuſtehen. Doch auch das iſt mir verſagt, weil ich das Wort der Rechtfertigung nicht aus⸗ ſprechen darf.

Hier nahte ſich Wolfſtein aufs Neue, ſagte im feierlichen Tone:ſeyd auf eurer Huth! und ſchritt dann wieder langſam voruͤ⸗ ber. Wallenſtein biß die Zaͤhne zuſammen, und rieb die Stirn, als tüne er die Qual nicht laͤnger ertragen.

Um Gotteswillen ſagt, was Wolfſtein meint! rief die Fuͤrſtin.Er ſcheint eine finſtre Macht uͤber euch zu uͤben, im Beſitz eines Ge⸗ heimniſſes zu ſeyn, das den Tag ſcheut. Ich kann mir dieſe Vertraulichkeit nicht erklaͤren. Wallenſtein, vergeßt meine Schwaͤche, ſeht mich einzig als eure Freundin, eure Troͤſterin an, theilt euren Kummer mit mir, vielleicht finde ich ein Mittel ihn zu erleichtern!

Ich darf es nicht, Wurſein, ich muß ihn allein tragen!

Und dennoch weiß Wolfſtein ihn?

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