Teil eines Werkes 
2. Th. (1822)
Entstehung
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Ja Wolfſtein kennt ihn, und daß er dies thut, iſt ein toͤdtlicher Tropfen mehr in mei⸗ nem Wermuth⸗Becher. Aber ſeht, er naht ſich noch einmal; laßt uns ſeinen Namen nicht nen⸗ nen.

Noch ehe der Verfolger ihn erreichen konnte, ſprang er von ſeinem Sitze auf, und da der kleine Theodor das erſte Weſen war, welches ihm in den Weg kam, hob er ihn in die Hoͤhe, und fing ſo ungeſtuͤm an mit ihm zu ſpielen, daß das Kind faſt ſchreiend bat, es loß zu laſſen. Du haſt einen meiner Fluͤgel zerbrochen, rief es weinend,du biſt ein roher Kriegsmann! Ich mag lieber mit den Frauen ſpielen.

Ich. beneide des Grafen behende, koͤrper⸗ liche Kraft, ſagte Wolfſtein boshaft. Er hatte ſich naͤmlich ſchnell des Sitzes neben der Fuͤrſtin bemaͤchtigt, um zu erforſchen, ob ihr Glaube an ſeine Bekehrung vielleicht ſchon wan⸗ kend gemacht ſey. Zwar ſchienen ihm die eher⸗ nen Bande mit denen er Wallenſtein gefeſ⸗ hatte, ſtark genug, aber da er den durchdringen⸗ den Blick der Fuͤrſtin kannte, hielt er es der Muͤhe werth, ſich ihrer gleichfalls zu verſichern;