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Haupt⸗Treppe gefuͤhrt, wo ſich drei, reich geklei⸗ dete Edelknaben befanden; dieſe uͤberlieferten ihn wieder drei Andern, welche einige Stufen hoͤher ſtanden, und ſo ging es fort, bis die hohe, breite Treppe, mit allen ihren Biegungen, erſtiegen war. Oben ward er von einem, mit Orden, Kreu⸗ zen und andern Ehrenzeichen, behangenen Cava⸗ lier empfangen, der den Dienſt eines Ceremonien⸗ Meiſters beim Herzoge verſah; gluͤcklicher Weiſe erkannten ſich Beide auf den erſten Blick, und Caſimir rief nach freundlicher Begruͤßung:
„Lieber Winterfeldt, bringt mich ſo bald als moͤglich zu meinem Vater; ich fing ſchon an zu verzweifeln, jemals dieſen Nimbus der ihn um⸗ giebt, durchdringen zu koͤnnen.“
„Nun,“ erwiederte jener, etwas zoͤgernd,„ich hoffe es wird keine große Gefahr dabei ſeyn, euch Zutritt zu ihm zu verſchaffen, Graf; aber ich habe keinen Befehl dazu, und ihr ſeyd wahrlich der ein⸗ zige Mann in Europa, fuͤr den ich es wagen wuͤrde, die Schranken zu durchbrechen, mit wel⸗ chen es eurem erhabenen Vater gefaͤllt, ſich zu um⸗ geben.“


