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„Iſt er denn jetzt allein?“ fragte Watteu- ſtein befremdet.— „Nein; in dieſen einſamen Stunden ſeht ihm gewoͤhnlich der ſonderbare Mann zur Seite, den ihr vielleicht fruͤher ſchon zufaͤllig bei ihm geſehen habt, und der den Herzog auch waͤhrend des letz⸗ ten Feldzugs, aber immer auf eine ſehr geheimniß⸗ volle Weiſe, beſuchte. Man fuuͤſtert es ſich ſogar unter uns ins Ohr, daß der Feldherr durch ihn von allen heimlichen Cabalen ſeiner Feinde benach⸗ richtiget ward, und ſo viel iſt gewiß, nichts von alle dem, was die Welt in Erſtaunen ſetzte, ſchien ihn auch nur im mindeſten zu befremden. Illo, der grade den Dienſt bei ihm hatte, als er die Kaiſerlichen Abgeſandten empfing, ſagte, er habe
ihnen laͤchelnd erklaͤrt, daß er bereits von der Ab⸗
ſicht ihrer Sendung unterrichtet ſey, und gehor⸗ chen werde; auch war ſchon alles zu ſeinem Abzuge
in Ordnung, und entweder muß er hoͤchſt ſeltſame
Kundſchafter, oder ganz unbegreifliche Ahnungen
haben.“ „Ach,“ erwiederte Caſimir,„ſicher meint
ihr den Sterndeuter Seni; ja, den ſah ich ſchon
zweimal bei meinem Vater, und er iſt ein hoͤchſt


