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kunſtloſem Geſchwaͤtz hatte er zuerſt Licht uͤber den wahren Stand der Dinge auf dem Schloſſe erhal⸗
ten, ſie und ihre kleinen Knaben waren ihm un:
vermerkt lieb geworden, und wenn er ihr ſchwar⸗ zes Brodt mit ihnen aß, und Milch aus ihrem ir⸗ denen Kruge trank, glaubte er ſich unter dem Da⸗ che eines Freundes zu befinden. Dorthin zog 6s ihn alſo jetzt, er pochte nicht einmal an die Thuͤr, ſondern ging unangemeldet hinein. Eine jam⸗ mernde Stimme ſchallte ihm hinter dem Vorhang des Bettes entgegen; mit gar ehrbaren Geſichtern ſtanden Wilfred und Leonhard in der Mitte des kleinen Zimmers, waͤhrend ein Mann mit ernſter Miene, das Haupt auf den Tiſch geſtuͤtzt, am Fenſter ſaß. Bei Caſimirs Eintritt ver⸗ ließen die Knaben augenblicklich den Platz, wor⸗ auf ſie bisher wie gebannt geſtanden hatten, klam⸗ merten ſich an ihn an, und riefen Beide zugleich:
„Vater, Vater, da iſt erl— Das iſt der gute Herr!“
Steffen erhob ſich ſtillſchweigend von ſei⸗ ner Bank, ſetzte ihm einen Stuhl, auf den er voͤllig erſchoͤpft niederſank.


