14 den zu achten,„kommt zu meiner Gebleterin. Sie ſpricht wieder, und nennt euern und des Grafen Namen. Es ſcheint als ſey ſie aus einem tiefen Schlafe erwacht; aber wir wiſſen ihre Fragen nicht gehoͤrig zu beantworten. Eilt alſo zu ihr.“ Dieſe Nachricht uͤberwaͤltigte Wallenſtein voͤllig; ſein Gemuͤth war durch den langen, ſchwe⸗ ren Kampf aufs aͤuſſerſte geſpannt. Er brach in Thraͤnen aus.
„Beruhige dich, mein Sohn„ ſagte der Moͤnch, ſeine Hand freundlich druͤckend.„Ich verzweiſle noch nicht; wir erleben vielleicht noch gluͤcklichere Tage.“
„Wo aber werde ich euch wiederſehen, Va⸗ ter? Wollt ihr nicht von Zeit zu Zeit euch meiner Angſt erbarmen?“—
„Gewiß, mein Sohn; komm dieſen Mittag wieder hieher, wo ich dich treffen werde.“
Bei dieſen Worten oͤffnete er die ins Dorf
fuͤhrende Thuͤr, gab ihm ſeinen Segen, und ent⸗ ließ ihn.. An Geiſt und Koͤrper erſchoͤpft, lenkte Ca⸗ ſimir ſeine Schritte zu der Huͤtte aus welcher er
geſtern in die Capelle gegangen war. Aus Alice


