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biſt, und wer dich hoͤrt! Nein, laſſe dem Him⸗
mel die Rache!“—
„Wo iſt Wolfſtein, Vater?—
„Ich weiß es nicht; er ging geſtern fort, und mag wohl ſchon weit entfernt ſeyn.“
Endlich gelang es dem Grafen, von dem Moͤnch zu erfahren, auf welche Weiſe der Boͤſe⸗ wicht entlarvt worden ſey; nun aber wagte er noch die Frage, ob Luiſens Herz denn ſo ſehr an ihm gehangen habe, daß man, nachdem dies Band gebrochen, und das Bubenſtuͤck enthuͤllt worden,
fuͤr ihr Leben beſorgt ſeyn muͤſſe. Felix erwie⸗
derte traurig:
„Ich fuͤrchte es nur allzu ſehr; denn wer konnte die Tuͤcke des Menſchen voraus ſehen. Ihre Perſon, ihre Freiheit, ſind gerettet, und beſſer iſt es ſie ſtirbt jetzt mit gebrochenem Herzen, als daß ſie einem ſolchen Boͤſewicht zu Theil geworden waͤre. Wird ſie aber auch dem Leben wieder ge⸗
ſchenkt, ſo hat er ihr die Freude daran geraubt,
und ſtirbt ſie, ſo iſt er ihr Moͤrder.“
Eiferſucht und Schmerz bemaͤchtigten ſich Wallenſteins in einem ſolchen Grade, daß er


