Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
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Ich komme doch nicht zu ſpaͤt, dachte er. 8 Gott, wenn dem ſo waͤre! Aber nein! Ich kann, ich will dies nicht glauben!

Leiſe und vorſichtig ſuchte er ſich ſo ſehr als moͤglich zu naͤhern; die Stimme des Sacriſtans ſchallte von Zeit zu Zeit durch die gewoͤlbten Gaͤn⸗ ge. Pater Felix ſtand ihm ſtumm in ſeinem Geſchaͤfte bei, oder ſprach nur dann, wenn es un⸗ erlaͤßlich war, mit dumpfer, trauriger Stimme. Tauſend Gedanken kreuzten ſich in Wallen⸗ ſteins Seele, doch ahnete er durchaus nicht, daß die Entlarvung des Boͤſewichts, die er im Sinne hatte zu betreiben, bereits geſchehen ſey; vielmehr fuͤrchtete er, Wolfſtein moͤge die Vollziehung der heiligen Handlung beſchleunigt wiſſen wollen, um ſich deſto ſicherer in Beſitz zu ſetzen, oder das Fraͤulein ſey krank geworden, denn irgend einen Unfall glaubte er in den Mienen des Moͤnchs deut⸗ lich leſen zu koͤnnen.

Es iſt doch wahrlich Schade, hub endlich der Sacriſtan an, als ob er ſeinen innern Gefuͤh⸗ len Luft machen muͤſſe,daß alle dieſe praͤchtigen

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