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lichkeit nie vergeſſen.“ Bei dieſen Worten druͤckte er ihr einen Beutel mit Thalern in die Hand.
„Gott ſoll mich bewahren!“ rief ſie.„Aus welchem Lande moͤgt ihr wohl kommen? Da muß gewiß Hungersnoth herrſchen, wo man ſolch einen Beutel voll Geld fuͤr einen Trunk Milch be⸗ zahlt. Hier iſt dies nicht der Fall, und d i kann es nicht nehmen.“„
„Nehmt es als Zeichen des guten Willens von einem Fremden an,“ rief er, aus der Thuͤr laufend, um nun ſeinen Plan weiter zu verfolgen.
„Ein ungebetener Gaſt ſoll Morgen wenig⸗ ſtens bei eurer Hochzeit ſich einfinden,“ dachte er, indem er ſeine Schritte zur Capelle wandte. Das Thor derſelben, welches von der Vorhalle ins Dorf
fuͤhrte, ſtand offen, Caſimir ſchluͤpfte hinein,
verbarg ſich aber gleich in einem der Saͤulengaͤnge, da ſein Eintritt grade erfolgte, als der Moͤnch und der Sacriſtan beſchaͤftigt waren, die Capen, ehres feſtlichen Schmuckes wieder zu berauben; ein An⸗ blick der den Grafen mit Schrecken erfuͤllte.


