Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
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Gecwinde, um weniger Stunden willen, vergebens

dorthin gehangen ſind! Wenn jetzt ein Unſtern zwiſchen die Verbindung unſerer jungen Herrſchaft getreten iſt, fange ich an zu fuͤrchten, daß keine feierliche Handlung der Art, mehr in dieſer Ca⸗

pelle vorgehen ſoll. Da war auch unſer junger,

gnaͤdiger Herr, und das Fraͤulein Blanca; Gott moͤge ihren Seelen Ruhe verleihen! Keiner von uns dachte wohl daß dieſer kalte Marmorſtein ihnen zum Brautbett dienen ſollte! Nun, ehrwuͤrdiger Vater, ihr wißt freilich beſſer als ich, von wannen der Wind jetzt blaͤſt, und ich mag

mich mit meinen Vermuthungen vielleicht ſehr ver⸗

rechnen; aber meine alte Hand zittert ſo, daß ich

kaum die Naͤgel aus den Gewinden zu loͤſen

vermag!

Ich bitte dich, Matthias, bezaͤhme deine

Neugier, ſo natuͤrlich ſie auch ſeyn mag, erwie⸗

derte der Moͤnch.Es kann ohne Zweifel, noch

alles gluͤcklich enden! Aber, guter Bruder, das

menſchliche Leben iſt gleich dem Himmel uͤber uns, manchmal ſchoͤn und heiter, manchmal wolkigt;

und der Sturm in unſerm Gemuͤth gleicht dem in

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