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mein Oberhaupt an. Der Kaiſer erſuchte mich
gar hoͤflich, mein Commando abzugeben, denn es
zu fordern wagte er nicht; ich laͤchelte und wil⸗ 4 V ligte ein. Dies alles iſt das politiſche Werk 4 Richelieu's, durch den Baier⸗Fuͤrſten, einen Ea⸗’ puziner Moͤnch, und noch einen Dritten, den ich I jetzt nicht nennen will, ausgefuͤhrt.
„ Nun aber, verſtehe mich wohl, mein Sohn! Weder das Commando maͤchtiger Heere, noch die Obergewalt im Rath, oder der Glanz des Herr⸗ ſchers, machen eigentlich die Groͤße eines Man⸗ nes aus, obgleich ſie wohl hellſtrahlende Folgen dieſer Groͤße ſeyn koͤnnen. Dieſe beruht einzig nur auf den erhabenen, feſt in ſich abgeſchloſſe⸗ nen Geiſt, welcher mit voͤlligem Gleichmuth, jene Dinge ſich aneignen, und ſie wieder von ſich wer⸗ fen kann. Wenn Wallenſtein ein Bild wah⸗ rer Groͤße beſchauen will, wendet er das Auge auf ſein Innres, und ſucht in der eignen Seele; ſo betrachte ich die gegenwaͤrtigen, politiſchen Ver⸗ aͤnderungen mit der naͤmlichen Ruhe, mit welcher ich auf die laͤngſt vergangenen hinblicke, von denen ſowohl die als Opfer dafuͤr Gefallenen, ſo wie die, welche jene Begebonheiten durch ihre Feder auf


