Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
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eignen Augen den Eindruck zu ſehen, den die Ent⸗ huͤllung des Bubenſtuͤcks, beſonders in Luiſen, hervorbringen wuͤrde.

Grade an dem Tage, wo Conrads uner⸗ wartete Ruͤckkehr, alle Abſichten vereitelte, wurde Wallenſtein durch ſeinen Diener, der ihn lange vergebens geſucht, und ihm einen eben ange⸗ kommenen Brief vom Herzoge zu uͤberbringen hatte, in ſeinen Spaͤhungen geſtoͤrt. Er erkannte die eigne Handſchrift des Vaters, und eilte an eine einſame Stelle des Waldes, um das Schreiben unbemerkt leſen zu koͤnnen. Es enthielt folgendes:

Zeige Dich Deiner wuͤrdig, mein Sohn, indem Du veraͤchtlich jede Aufwallung des Zorns und Erſtaunens zuruͤck weiſeſt, wenn Du hoͤrſt, daß ich als Privatmann wieder in meinen Pallaſt zu Prag, eingezogen bin. Ja, Caſimir, ich habe meine Entlaſſung vom Kaiſer erhalten. Meine Truppen ſind auseinander gegangen; geſtern ent⸗ ließ ich 15000 Mann der ſchoͤnſten Reuterei in Europa, und dennoch bin ich heute groͤßer, als ich es geſtern war, denn geſtern noch mußte ich Ferdinand meinen Herrn nennen; heute bin ich mein eigner Herr und erkenne Niemand als