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wenn ſie ſpraͤche, hinge er unverwandt mit ſeinem Auge an ihren Lippen.— Aber ich weiß nicht, mich ſchaudert's oft;— zaͤrtliche Liebhaber ſind nicht allemal die beſten Ehemaͤnner!“
„Wer, ſagtet ihr, gute Frau, wuͤrde das Fraͤulein heirathen?“
„Ei, lieber Gott, der Graf Caſimir von
Wallenſtein, der Sohn des großen Mannes, der alle Feinde unſeres Kaiſers ſchlaͤgt. Unſer ſee⸗ liger Freiherr hatte es ſich in den Kopf geſetzt daß dieſer ſeine Schweſter heirathen ſollte; ich glaube
ſie ſtanden ſich einander im Kriege bei, und wur⸗
den die beſten Freunde. Mir ziemt es freilich nicht zu reden; aber mich duͤnkt immer, der gnaͤ⸗ dige Herr haͤtte beſſer gethan ſeiner Schweſter zu vergoͤnnen daß ſie ſich ſelbſt einen Gemahl aus⸗ ſuchte.“ „Seyd ihr gewiß euch nicht zu irren, liebe Frau; ſeyd ihr uͤberzeugt daß der Herr welcher ſich jetzt im Schloſſe aufhaͤlt, Graf Caſimir v. Wallenſtein iſt? „Ja freilich! ſo gewiß ihr hier vor mir ſteht.“ „Und worauf gruͤndet ſich eure Gewißheit?“ „Lieber Himmel, Herr, ihr ſeyd etwas ſchwer


