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Hallen. Er mußte ins Freie; Stunde, Ort, al⸗ les war ihm gleich, und eilig ſich auf ſeinen Mirza ſchwingend, nahm er ſeinen Weg nach dem Walde, wo der vorgebliche, raͤuberiſche Anfall auf Wolf⸗ ſtein geſchehen war. Hier gab er ſeinem Stall⸗
knecht die Zuͤgel und befahl ihm nach der Abtei
zuruͤckzukehren und ſeiner dort zu harren, bis er
zu Fuße wieder kaͤme.—„Heute, Morgen, in
einer Woche,“ ſetzte er hinzu;„weiß ich es doch
ſelbſt nicht.”“—
Der Wald lag zwiſchen der Abtei und dem Dorfe von Marchfeldt. Maſchinenmaͤßig lenkte er bei Tages⸗ Anbruch ſeine Schritte weiter, und befand ſich endlich am Ufer der Raab, der Wei⸗ den⸗Inſel gegenuͤber, grade an der Stelle wo Stteffens Huͤtte lag. Er pochte an die Thuͤr, und die ſchwache Stimme der kranken Frau rief ihn herein. Er bat um einen Trunk Milch, da er die Kleinen beim Fruͤhſtuͤcke ſah, um den bren⸗ nenden, ihn faſt verzehrenden Durſt dadurch zu loͤſchen. Alice gebot dem Knaben auf den Stuhl zu ſteigen und dem Fremden eine Schaale friſche
Micch vom Brett herunter zu langen. Als er ſei⸗


