Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
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Gnaͤdiger Herr, der Ritter Warbeck v. Wolfſtein ſendet euch ſeinen Gruß, und hofft daß die kleinen Verdrießlichkeiten, welche fruͤher zwiſchen euch und ihm vorgefallen, jetzt von euch wie von ihm vergeſſen ſind. Als Zeichen voͤlliger Freundſchaft ladet er euch ein das Schloß March⸗ feldt mit eurer Gegenwart zu beehren, und ſi⸗ chert euch zum voraus den freundlichſten Empfang

der unvergleichlichen Beſitzerin deſſelben zu. Dop⸗

pelt wird ſie euch als den Freund des verſtorbenen Freiherrn, und den Gaſt des Ritters, willkommen heißen. Beſchimpfung uͤber Beſchimpfung! rief Wallenſtein auſſer ſich vor Wuth.Ich will meine Ritter⸗Ehre nicht beſudeln, indem ich Hand an dich lege, du Knecht eines Teufels! Aber packe dich fort, ſonſt moͤchte ich vergeſſen wer ich bin, und wer du biſt!

Sein erſter Gedanke nachdem em er in der Abtei angekommen, war, die Gegend von March⸗ feldt auf der Stelle zu verlaſſen, und im Ge⸗ tuͤmmel des Kriegs den Schmerz uber zernichtete Hoffnungen zu betaͤuben. Dann glaubte er wieder nur ſo lange noch bleiben zu muͤſſen, um Luiſe