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es fuͤr ſeinen, nur a8f Zerſtoͤrung bruͤtenden Ge⸗ nius, ein wuͤrdiges Spiel, den Fall eines ſo gro⸗ ßen Mannes mit in betreiben. Wir haben fruͤher ſchon geſehen, wie er von der geheimen Kunde dieſer wichtigen Kataſtrophe, Gebrauch machte, um das Fraͤulein zu ſeinem Zwecke zu bereden.
Keiner der beiden Nebenbuhler verließ alſo an jenem Abende, mit ruhigem Herzen die Ca⸗ pelle. Kummer und Zorn erfuͤllten Wallen⸗ ſtein's Bufen; er ſuchte ſich zu uͤberreden daß er Wilhelm's Schweſter haſſe, und ſchmei⸗ chelte ſich mit dem Gedanken, gerechter Unwille ro⸗ the ſeine Wange und mache ſein Herz ſo ungeſtuͤm pochen, als wolle es die Bruſt zerſprengen. Wolf⸗ ſtein fuͤhlte ſeinen kalten, verſchmitzten Geiſt er⸗ ſchuͤttert und beengt, wie er es nie zuvor empfun⸗
den hatte; jedoch wagte er ein Mittel, welches nichts, als die vollkommne Kenntniß ſeines Geg⸗ ners, rechtfertigen konnte. So wie er das Fraͤu⸗ lein in ihre Barke gefuͤhrt hatte, gab er ſeinem Diener Ruprecht geheime Auftraͤge, der die langſam feierlich ſich bewegende Proceſſion der Klo⸗ ſterbruͤder leicht einholte, ſich dem Grafen ehrer⸗ bietig nahete, und zu ihm ſagte:


