Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
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in dieſem entſcheidenden Moment, fuͤr ihn erwach⸗ fen koͤnnten, und der Gedanke daß keine Zeit zu verlieren ſey, ſtand klar vor ſeinem berechnenden Verſtande; daher ſein Dringen in das Fraͤu⸗ lein den Tag ihrer Hochzeit zu beſchleunigen. Sein Einfluß war ſo ausgebreitet, ſeine Verbin⸗ dungen ſo uͤberall angeknuͤpft, daß er unter dem Scheine eines voͤllig unabhaͤngigen Mannes, den⸗ noch im Geheim in jedes Wogen und Treiben ver⸗ wickelt war, das den Staat damals erſchuͤtterte, und wenig Dinge trugen ſich ohne ſein Mitwiſſen, oder ſeine heimliche Theilnahme, in den Kabinet⸗ tern Europa's, zu. Ihm war nicht allein der nahe Sturz des Herzogs v. Friedland bekannt, ſondern er hatte die Hand auch dabei mit im Spiele. Der Churfuͤrſt v. Baiern, und der Capuziner Moͤnch, Pater Joſeph, waren frei⸗ lich die eigentlichen Anſtifter deſſelben; aber Wolf⸗ ſteins Mittheilungen goſſen immer Oel in die Flamme. Zwar hegte er keine beſondere Feind⸗ ſchaft gegen den aͤlteren Wallenſtein, noch ir⸗ gend ein Privat⸗Intereſſe das ihm ſeinen Fall wuͤnſchenswerth machte; doch war ſein Haß gegen Caſimir tief eingewurzelt, und aberdies ſchien