Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
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damals die Rede war, aus dem Buſen, und ſteckte es nicht eher wieder an ſeinen Ort, bis das Fraͤu⸗ lein ihn angeſehen, und er durch einen zaͤrtlichen, dankbaren Blick auf ſie bezeugt hatte, wie er dieſen Schatz ſo ganz mit voller Einwilligung der Geberin beſitze⸗ Als Wallenſtein das Auge auf Luiſe warf, vermochte er kaum ſich zu uͤberreden, daß das was vorging, nicht Taͤuſchung ſey; in ihrem ſchoͤnen Geſichte lag etwas, welches ihren Hand⸗ lungen zu widerſprechen ſchien.

Wie kann nur in einer ſo himmliſchen Woh⸗

nung eine ſo falſche Seele athmen! ſagte er zu ſich ſelbſt.Nie noch ſah ich eine Geſtalt, der

deinen gleich! Aber dreifache Schande fuͤr dich, wenn es alles eitel Trug iſt! Wie magſt du

es nur wagen die verräͤtheriſche Stimme im Hoch⸗ geſange zu erheben? Wie es unternehmen, den Geiſt deines Bruders auf dieſe Weiſe zu ſpotten, du liebliches Gebilde voll Trug und Schwäche? Ich muß dich haſſen! Ungeachtet ſeines augenblicklichen Triumphs, zittertee Wolſſtein dennoch fuͤr die moͤglichen Folgen, die aus der Naͤhe ſeines Nebenbuhlers . 19*

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