Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
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Als Felix ſeinen Zoͤgling in den Krieg zie⸗ hen ſah, hoffte er, daß Neuheit der Scene, Waf⸗ fengeraͤuſch und Verlangen nach Ruhm, wodurch ſo leicht das Herz eines jungen, edlen Mannes angefeuert wird, die tiefe Trauer von ihm ver⸗ ſcheuchen werde, welche die irdiſche Trennung von einer angebeteten, verlobten Braut uͤber ihn ge⸗ bracht hatte. Bereits ein Jahr war nach dem Tode des Fraͤuleins Blanca verfloſſen, als der Freiherr auf einmal, wie aus einem betaͤubenden Traume erwachend, ſeinen Endſchluß kund that, die Banner des Hauſes Marchfeldt zu den Fahnen des tapfern Abentheurers Wallenſtein, Herzogs von Friedland, ſtoßen zu laſſen. Da der verſtorbene Freiherr dem Waffendienſte ſehr er den geweſen war, hoffte Felix um ſo mehr ve dieſer Aufwallung, weil er ſie fur einen an⸗ gnten Trieb hielt; zugleich rechnete er auf die 2 derkraft, welche die Zeit uͤber den traurenden Whelm ausuͤben werde, und hielt ſich üͤber⸗ zem dieſer wuͤrde nicht allein mit voͤllig geheiltem G uthe, ſondern ſtolz auf die Auszeichnungen, ukkehren, die er ſich unter den Edlen ſeines klandes erworben haben werde.

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