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— Einzige, liebe Schweſter, achte nicht ſo ſorg⸗ ſam auf mich; ich bin krank und wunderlich, mir fehlt nichts als Ruhe. Morgen wollen wir wei⸗ ter mit einander plaudern; aber noch eins, Lui⸗ ſe; ſollten meine Sonderbarkeiten den Schlaf von dir ſcheuchen, ſollten dieſe lieben Augen durch Sorge und Wachen hohl werden, ſo ziehe ich wieder von dannen.“
Sie erwiederte nichts, nahm freundlich ſei⸗ nen Arm, geleitete ihn nach ſeinem Gemache, und erſt nach tauſend wiederholten guten Wuͤn⸗ ſchen fuͤr eine ruhige, ſanfte Nacht, begab ſie ſich wieder ins Gartenzimmer, um Tonrad da⸗ hin holen zu laſſen.
„Ach, Ihr Gnaden,“ erwiederte dieſer treue Diener, der Wilhelm's Milchbruder war, auf ihre wiederholten Fragen,„wir haben manches Gehaue und Gemetzle um uns herum geſehen, ſeit wir dieſen alten Thuͤrmen den Ruͤcken wand⸗ ten, deshalb ſtehen ſie aber noch grade ſo wie vorher; mein Herr aber geht auch noch immer ſeinen eigenen Weg. Nie focht er mit den Uebri⸗ gen, ſondern nur dann wenn es ihm in den Sinn kam, und die vornehmen Herrn und


