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den alten Siegmund, und ſchuͤttelte bedenklich den Kopf.
Der Freiherr fuͤhrte ſeine Schweſter in ein kleines, einſames Gemach, das die Ausſicht auf den Schloßgarten hatte. Er ging an die Fenſter⸗ fluͤgel, lehnte ſeinen Kopf gegen die Staͤbe, und ſchien in einem ſchweren, innern Kampfe begrif⸗ fen, der die, welche ihn als ihren einzigen Freund und Beſchuͤtzer anſah, in nicht geringen Kummer verſetzte. Endlich brach er das Stillſchweigen.
„Meine Schwaͤche faͤllt dir auf, Luiſe!“
ſagte er mit ſcheuem Blick,„und wahrlich es iſt kein Wunder. Beſſer waͤre es geweſen nie zuruͤck⸗ zukehren, als auf dieſe Weiſe.“
„Nein, theurer Wilhelm!— Du biſt angegriffen, ermuͤdet, biſt weit gereiſt. Koͤrper und Geiſt erliegen faſt immer dem Uebermaaß der Anſtrengung, daher kannſt du den erſten Augen⸗
lick deiner Ruͤckkehr in die Heimath nicht genie⸗
ßen. Gieb deinem Gefuͤhle nach; Morgen zeige ich dir was hier in deinem Namen waͤhrend dei⸗ ner Abweſenheit geſchehen iſt, und ich hoffe unſere Verbeſſerungen werden ſich deines Beifalls er⸗ freuen.“—
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