zer, und anmuthigere Taͤnzerinnen gegeben habe. Schwerlich aber ſollte irgend ein perſoͤnlicher Vor⸗ wurf in dieſer Vergleichung liegen, da die, an denen die Reihe des Tanzes jetzt war, alle von ihnen ſelbſt abſtammten; es waren Kinder und Kindeskinder, in denen ſie das Bild ihrer Jugend noch einmal vor ſich erneut ſahen, denn die wohner dieſes Bezirks beſtanden aus einem geſuͤn⸗ den, gluͤcklichen Voͤlkchen, und erreichten gewoͤhn⸗ lich ein hohes Alter. Weit entfernt von einem despotiſchen Herrn hart und ſtrenge regiert zu werden, erfreuten ſie ſich vielmehr ſeiner Guͤte, Milde und Großmuth, und da ſchon eine lange Reihe aͤhnlicher Herrn ſich in der Regierung uͤber ſie gefolgt waren, wuͤrde es ſchwer geweſen ſeyn, dieſen gluͤcklichen Unterthanen nur die Worte Des⸗ potismus und Unterdruͤckung begreiflich zu machen. Doch laſtete jetzt ein ſchwerer Kummer auf ihren Herzen. Ihr junger Freiherr hatte ſich ſchon ſeit zwei Jahren von ſeinem Schloſſe ent⸗ fernt, um Wallenſteins Heere zu folgen; er befand ſich in einem Alter von fuͤnf und zwanzig Jahren, noch unverheirathet, beſaß keine Bruͤ und außer ihm ſelbſt waren keine Zweige
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