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nur deinen Willen, wenn ich dieſes Kind, ſo ſchnell ich vermag, in Sicherheit bringe! Lebewohl, und Friede ſei mit deiner Aſche!“
Aller Augen ſtanden voll Thränen, als ſie die kleine Hütte, deren Thür ſorgfältig verſchloſſen wurde, ver⸗ ließen. Das Hinabſteigen ging raſch, war aber be⸗ ſchwerlich. Jaques, ſeit lange an Dunkelheit gewöhnt, wurde geblendet von dem Lichte der Sonne und dem weißen Glanze des Schnees. Außerdem war die Kälte in der That grimmig; aber Jaques beklagte ſich dar⸗ über wenigſtens nicht, denn gerade die Kälte war es, die ihm und Blanchette, welche zitternd vor Froſt auf dem Schlitten lag, das Leben gerettet hatte.
Ohne weiteren Unfall, als daß ſie zuweilen bis an die Knie in den Schnee einſanken, erreichten ſte den Fuß des Berges, und fanden hier einen bereits gebahnten Weg, der mit ungeheurer Anſtrengung von den Bewohnern des Dorfes durch den Schnee gebro⸗ chen war. Jaques ſtaunte über die unglaubliche Mühe und Arbeit, die dieſer Weg gekoſtet haben mußte.
„Ja, gewiß, es war ein ſchweres Werk,“ ſagte ſein Vater zu ihm.»Wir würden dich ſchon im Dezember befreit haben, wenn nur die Kälte angehalten hätte. Weder wir, mein lieber Jaques, noch unſere Nachbarn haben es an treuem, theilnehmendem Eifer fehlen laſſen, aber ſeit Menſchengedenken waren nicht ſolche Maſſen von Schnee gefallen. Vier Mal haben wir den Weg durchgebrochen, und vier Mal verſchneite er wieder.“
„War denn der Weg vom erſten Tage an ungang⸗ bar?“ fragte Jaques.
„Nicht vom erſten Tage an,« erwiederte der Vater, „aber ein anderes Hinderniß verzögerte deine Neztung.,


