120
zu lenken. Blanchetten werde ich, damit ſie mich nicht hindert, die Füße zuſammenbinden und hinter mich le⸗ gen, und ſo mag denn die Flucht in Gottes Namen gewagt werden. 3
Gleichwohl fühle ich mich von verſchiedenen Gefüh⸗ len bewegt. Nicht ohne Rührung kann ich dieſe Hütte betrachten, wo ich ſo viel gelitten habe, und wo die Aſche meines theuren Großvaters ruht! Ich denke mit Schrecken an die weite Entfernung, die mich von un⸗ ſerem Dorfe trennt; aber dennoch werde ich meinen
und Schutz biſt, o Gott, ſo fürchte ich nichts.
Und Jaques wankte wirklich nicht in ſeinem Vor⸗ haben, ſo kühn und gefährlich es auch ſcheinen, und ſo traurig der Ausgang deſſelben ſein mochte. Früh am Morgen des 21. Februar wachte er auf. Die Kälte
ſein Unternehmen, und ſo verlor er denn keinen Augen⸗ blick. Zuerſt mußte er ſich einen Weg durch den Schnee bohren; aber da er den Schnee, um ihn auf die Seite zu ſchaffen, nur in die Hütte zu werfen brauchte, ſo fand er dieſe Arbeit nicht allzu ſchwierig. Mit der Schaufel machte er ſeinen Angriff, ohne ſich lange zu beſinnen, und arbeitete mit ſolchem Eifer, daß er end⸗ lich ermüdete und ein wenig ausruhen mußte. Er ging in die Hütte, und machte ein Feuer an.
ſtein, als ey plötzlich von außen her ein Geräuſch ver⸗ nahm. Sein erſter Gedanke war, daß es Wölfe ſein müßten, die ihn gewittert hätten, und nun kämen, um ihn zu zerreißen. Aber ſein Schrecken ſollte nicht lange dauern. Statt Wolfsgeheul vernahm er menſchliche
Entſchluß nicht ändern. Wenn du nur mein Schirm
ſchien heftiger, als je, aber gerade die Kälte begünſtigte
Kaum aber wirbelte der Rauch durch den Schorn⸗


