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Im Schnee begraben! : nach einer wahren Begebenheit seinen jungen Freunden erzählt / von Franz Hoffmann
Entstehung
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ſehen. Aber dieſe Hoffnung täuſchte ihn, obgleich er ſich genau die Stunde gemerkt hatte, in welcher er er⸗ ſchienen war. Der Stern kehrte nicht wieder, und es blieb ihm davon nur eine tröſtende Erinnerung, die einige Tage hindurch die Leiden ſeiner einſamen Lage verſuͤßte.

Aber weit reichte dieſer Troſt nicht. Die alte, kaum beſchwichtigte, tiefe Niedergeſchlagenheit kehrte zurück. Er fühlte ſich ſehr unglücklich. Die tödtlichſte Lange⸗ weile verzehrte ihn und rieb ſeine Kräfte auf. Er wäre vielleicht einem unheilbaren Trübſinne anheim gefallen, wenn nicht ein zweites Ereigniß ihn mit Macht aufge⸗ rüttelt hätte. O

Es trug ſich am 23. Januar zu. Schon ſeit eini⸗ gen Tagen hätte Jaques die Bemerkung machen kön⸗ nen, daß das Wetter draußen milder geworden ſein mußte. Er gebrauchte weniger Feuerung als ſonſt. und der Rauch verzog ſich nicht ſo leicht wie bisher durch den Schornſtein. Da vernahm er plötzlich, ge⸗ gen zwei Uhr Nachmittags, ein fernes, dumpfes Gepol⸗ ter, wie das Rollen des Donners; es kam raſch heran; das Krachen und Poltern ſteigerte ſich mit furchtbarer Gewalt, und plötzlich verſpuͤrte Jaques eine heftige Erſchütterung, die ihn erſchreckt von ſeinem Sitze auf⸗ ſpringen machte.

Er ſtieß einen Schrei aus. Verſchiedene Geräth⸗ ſchaften in der Küche fielen um; ein dicker Staub er⸗ füllte faſt erſtickend die Luft, und ſchon vorher hatte Jaques aus dem Krachen der Balken ſchließen können,

daß die Sennhütte einen furchtbaren Stoß erlitten ha⸗ ben müſſe. 3

Im erſten Schrecken glaubte er, Alles müſſe über