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Beben, das ſeine Glieder überlief: es war das letzte! Seine Hand, die nach und nach erkaltet war, ließ die meinige entgleiten.„Gott.. mit.. dir.. mein Kind..“ flüſterte er,— und dann verſchied er, ohne Schmerz, ohne Zucken, ohne nur noch einen Seufzer hören zu laſſen.....
Die ſchrecklichſten Augenblicke, die ich ſeitdem er⸗ lebte, es waren für mich die erſten. Erſt, als ich mich von der Betäubung, in die mich der Tod meines guten Großvaters verſetzt hatte, wieder ein wenig erholte, als ich mich in meiner traurigen Wohnung allein ſah mit ſeinem Leichnam, da war es, wo ein unwillkürlicher Schauder der Furcht meine Glieder ſchüttelte, beſon⸗ ders, als nun vollends die Nacht mit ihrem geheimniß⸗ vollen Dunkel kam.
Am andern Morgen fand ich noch ſo viel Geiſtes⸗ gegenwart in mir, daß ich die Uhr aufziehen, und Blan⸗ chette melken konnte. Die Kälte erinnerte mich daran, daß ich auch Feuer anmachen müſſe, aber nachher ver⸗ ſank ich in ein finſteres Brüten, das bis zum Abend anhielt. Um dieſe Zeit erhob ſich draußen ein heftiger Sturm mit ſolchem Brauſen und Heulen, daß es ſelbſt in den verſchloſſenen Raum meiner Hütte drang, die jetzt mehr als jemals einem Sarge ähnelte.
Ich ſaß in der Ecke des Kamins bei dem ſchwachen Scheine des Nachtlichtes, indem ich dem Bette den Rücken zukehrte; nach und nach fühlte ich eine Art von Entſetzen Herrſchaft über mich gewinnen; ich konnte meine Gedanken nicht zuſammenhalten; Schauder auf Schauder lief über meinen Rücken, und ich würde viel⸗ leicht vor Angſt und Furcht den Verſtand verloren


