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indem er ſie noch einmal liebkoste und ſtreichelte.„Halte dich brav mein Thierchen, und laß es Jaques nicht an Milch fehlen!« Hierauf wendete er den Kopf ab, und ich brachte Blanchette wieder in ihren Winkel.
Von jetzt an ſprach der Großvater nur wenig mehr. Er bat mich, daß ich an ſeiner Seite bleiben und ſeine Hand feſthalten ſolle; ein leichtes Zittern überlief von Zeit zu Zeit ſeine Glieder, und nur durch Blicke ſprach er noch ſeine Zärtlichkeit gegen mich aus. Ich ſagte ihm einige liebevolle Worte, und ſie ſchienen ihm Freude zu machen. Darum beugte ich mich zu ihm nieder und ſprach mit aller Faſſung, die ich erlangen konnte:„Lebe wohl, Großvater! Lebe wohl, und auf Wiederſehen im Himmel! Nie werde ich deine guten Lehren vergeſſen, ſondern mich immer beſtreben, ſie zu befolgen! Ich glaube an Gott den Vater, und an den Erlöſer, ſeinen eingeborenen Sohn! Betrübe dich nicht um mein Schick⸗ ſal, Großvater! Du haſt mich ſo wohl vorbereitet, daß ich in Allem an Gott eine Stütze finden werde!“
Hier drückte mir der Großvater inniger die Hand, und machte eine Anſtrengung, mir zu antworten; aber er konnte nur noch durch einen Seufzer ſeine Freude ausdrücken. 3
„Oh, gewiß, Großvater,“ fuhr ich fort,„ſtets werde ich deiner Rathſchläge eingedenk ſein, und aus Liebe für dich nichts vernachläſſigen, was mein Leben erhal⸗ ten und mich aus dieſer Lage erretten kann. Lebe wohl, lieber Großvater! Im Himmel wirſt du meine Mutter, und vielleicht auch meinen Vater finden: ſage ihnen, daß ich mich immer beſtreben werde, ihrem und deinem Beiſpiele zu folgen. Lebe wohl, oh, lebe wohl!“«
Ich fühlte noch ein Zittern, ein leiſes, ſchwaches


