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Im Schnee begraben! : nach einer wahren Begebenheit seinen jungen Freunden erzählt / von Franz Hoffmann
Entstehung
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math wiederſieht! Verleihe du ihm Ausdauer, Klug⸗ heit und Muth, und gib, daß er auch nach meinem Tode ausharrend und geduldig ſei! Wenn nur er den Seinigen zurückgegeben wird, ſo ſegne ich mein Schick⸗ ſal, denn ich zweifle nicht, daß die Prüfung, die du ihm auferlegt haſt, o Herr, ſeiner Seele voll Heil ſein wird. Niemals wird er die Eindrücke vergeſſen, welche er in dieſer Einſamkeit empfangen hat!

Verzeihe mir, Herr, daß ich nur von ihm rede! Aber ich flehe allein für das Heil ſeiner Seele, das mir noch mehr am Herzen liegt, als die Gefahren, die ſein Leben bedrohen!

Dieß waren ungefähr die Worte meines armen Großvaters. Er ſprach ſie langſam und mit ſchwacher Stimme. Dann ließ er mich beten, und redete da⸗ zwiſchen Verſe aus der Bibel mit ſolcher Ergebung und chriſtlicher Demuth, daß es mich bis in's innerſte Herz hinein rührte. Ein Umſtand von an ſich gerin⸗ ger Wichtigkeit vermehrte noch meine Betrübniß. Blan⸗ chette, aufgeweckt von dem ungewohnten Lichtſchimmer, fing auf das Kläglichſte an zu meckern.

Arme Blanchette! ſagte mein Großvater.Ich muß ſie noch einmal liebkoſen. Geh', binde ſie los, mein Kind, und bringe ſie an mein Bett.

Ich that, was er wünſchte, und Blanchette, zutrau⸗ lich und zahm, wie ſie war, ſetzte ihre beiden Vorder⸗ füße auf den Rand des Bettes, und ſchnoberte umher, ob es nichts für ſie zu naſchen gäbe. Da ich glaubte, daß es dem Großvater angenehm ſein würde, gab ich ihm raſch eine Handvoll Salz in die Hand, und Blan⸗ chette leckte ſte mit Behagen auf.

Gut, gut ſo, Blanchette, ſagte der Großvater,