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einige Bruchſtücke aus ſeinem Tagebuche hier einflech⸗ ten wollen.
„Mein Gott, es iſt dein Wille, du haſt es ſo ge⸗ ordnet!« ſchrieb er am zehnten in ſein Heft.„Ich bin allein mit dir, mein Gott, weit entfernt von aller Welt! Geſtern geſchah es,... Aber es iſt mir unmöglich, jetzt ſchon die traurige Erzählung von ſeinem Tode nieder⸗ zuſchreiben! Mein Herz blutet, und das Papier iſt von meinen Thränen überſtrömt.“
Am 12. Januar..
„Ja, es iſt heute der zwölfte! Zwei Tage ſind ver⸗ floſſen, ſeit ich die vorhergehenden Zeilen aufgeſchrieben habe. Meine Vernunft kehrt zurück, ich beſinne mich wieder, und Gott wird geben, daß ich nicht in neue Verzweiflung verſinke. Oh, wenn ich nicht wüßte, daß Gott der Herr bei mir iſt, ich würde ſterben vor Schmerz und Jammer!“
Am 15. Januar.
„Noch am achten war ich voll Hoffnung, denn mein guter Großvater ſchien ſich beſſer als gewöhnlich zu befinden. Aber kaum hatte ich mich am Abend nieder⸗ gelegt, als ich ihn ſeufzen hörte. Ich ſprang auf. Ohne abzuwarten, daß er mich zu Huͤlfe rufen würde, warf ich meine Kleider über, zündete das immer bereit⸗ ſtehende Nachtlicht an, und fragte den Kranken, was ihm fehle?«
„Eine Ohnmacht,“ erwiederte er.„Ein Zufall, wie neulich, wenn nicht gar...“
Hier hielt er inne.
„Willſt du vielleicht ein Glas Wein nehmen, lieb⸗ ſter Großvater?« fragte ich.
»Nein, mein Kind,“ gab er mir zur Antwort.


