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Im Schnee begraben! : nach einer wahren Begebenheit seinen jungen Freunden erzählt / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Hüter ſein! Verſprich mir, Jaques, zu Ihm aufzu⸗ ſchauen, wenn dein Herz ſeiner Leiden erliegen will!«

Jaques horchte unter Thränen, aber ſein Hände⸗ druck ſagte dem Großvater, daß er ſeine Lehren zu be⸗ folgen entſchloſſen ſei.

Einige Tage verſtrichen wieder zwiſchen Zweifel und Hoffnung. Die Finſterniß während drei Vierthei⸗ len des Tages beläſtigte den Kranken, und er ſehnte ſich nach Licht, ohne doch zugeben zu wollen, daß man den ganzen Tag die Lampe brenne. Jaques kam auf den Einfall, eine Art von Nachtlicht anzuzünden. Er füllte ein gewöhnliches Trinkglas halb mit Waſſer, goß ein wenig Oel darauf, machte einen ganz kleinen, dün⸗ nen Docht zurecht, den er zwiſchen drei Korkſtückchen und ein paar Drahtfäden befeſtigte, ſetzte dieſe einfache Vorrichtung auf das Oel, zündete den Docht an, und hatte nun eine Erleuchtung, die allerdings ſehr ſchwach war, aber auch nur ſehr wenig Oel verzehrte, und da⸗ bei hinreichendes Licht verbreitete, um es der bisherigen vollkommenen Dunkelheit bei weitem vorzuziehen.

Der Großvater zeigte ſich ſehr erfreut über dieſe kleine Erfindung ſeines Enkels; aber leider war es auch die letzte, durch welche Jaques ihn erfreuen ſollte. Das Ende ſeiner Tage war nahe.

Am neunten Januar trat ein, was Jaques lange gefürchtet hatte. Sein Großvater, der einzige, theure Gefährte ſeiner Leiden, wurde nach Gottes Rathſchluſſe von ſeiner Seite genommen.

Wie er dieſen ſchweren Verluſt ertrug, wie er ihn beweinte, wie die Schrecken der Einſamkeit, der gänz⸗ lichen Verlaſſenheit auf ihn einſtürmten, das ſehen wir wohl am beſten aus ſeinen eigenen Worten, indem wir