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einer Schnelligkeit üͤberhand, die mir keine Hoffnung mehr übrig läßt. Ich wünſche jedoch, und zweifle auch nicht, daß du mehr betrübt über meinen Verluſt, als beunruhigt durch deine Vereinſamung ſein wirſt. Ich rechne dabei auf deinen Muth, auf deine Frömmigkeit und auf die Liebe zu deinem Vater. Gott wird dich in ſeine Arme zurückführen, und dieſe Hoffnung wird dich aufrecht erhalten. Du ſiehſt wohl ein, Jaques, daß du nach meinem Tode weniger mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben wirſt, als jetzt, denn ich war ja doch nichts weiter, als nur eine Laſt für dich. Dieſer Laſt entledigt, wirſt du dich bald erleichtert fühlen, und wenn der Zeitpunkt eintritt, wo du die Hütte verlaſſen kannſt, werde ich kein Hinderniß füͤr dich ſein. Nur übereile dich damit nicht, und ſetze dich nicht unvorſich⸗ tiger Weiſe Gefahren aus. Ein paar Tage früher oder ſpäter machen keinen großen Unterſchied bei einer ſo langen Gefangenſchaft aus, und du würdeſt Alles auf's Spiel ſetzen, wenn du nicht Geduld genug hätteſt, den rechten Zeitpunkt abzuwarten.
„Ich ermahne dich alſo zur Geduld, Jaques! Warum auch ſollteſt du dich übereilen? Deine Geſund⸗ heit iſt gut und hat noch nicht gelitten. Die Lange⸗ weile wird dich vielleicht ein wenig beläſtigen, wenn du dich mik Niemand mehr unterhalten kannſt; aber dann mußt du bedenken, wie viele Gefangene zu Monate und Jahre langem Schweigen verurtheilt ſind, die nicht einmal den Troſt haben, daß ſte, wie du, unſchuldig leiden. Alſo hoffe ich, daß es dir nicht an Ausdauer fehlen wird, und nur Eines beunruhigt mich lebhaft, nämlich die Einwirkung meines Todes auf dein Ge⸗ müth. Wenn du meinen alten, ſchwachen Körper ohne
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