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zitternd vor Schrecken.„Eine Ohnmacht kam über dich, du verloreſt das Bewußtſein, und da trug ich dich hierher.“
„Du trugeſt mich bis hierhey!“ wiederholte der Groß⸗ vater voll Erſtaunen.»Nun, Gott ſei Dank, deine Kräfte ſcheinen in dem gleichen Maße zu⸗, wie die mei⸗ nigen abzunehmen. Komm her, mein Kind, umarme mich, damit ich dir fuͤr deinen Beiſtand danken kann.«
Jaques warf ſich neben den Großvater nieder und ſchmiegte ſich zärtlich an ſeine Seite, um die wohlver⸗ dienten Liebkoſungen in Empfang zu nehmen. Hierauf holte Jaques eine Flaſche Wein herbei, und ſchenkte dem Großvater ein Glas voll ein, das er leeren mußte. Es ſchien ihn zu erquicken. Bald nachher gab er Zei⸗ chen von Schläfrigkeit und ſchlummerte ein, während Jaques noch eine Stunde an ſeinem Lager wachte. Endlich legte er ſich ebenfalls nieder, und die Nacht verging ruhig.
Am andern Morgen fühlte ſich der Großvater im⸗ mer noch ſehr ſchwach, und Jaques überredete ihn, in ſeinem Bette liegen zu bleiben.
Dieſer Tag und die nächſte Nacht brachten keine Veränderung, am fünften Januar aber ſchien der Zu⸗ ſtand des Großvaters bedenklicher zu werden, denn er hielt es für nothwendig, Jaques auf ſeinell Verluſt
ernſtlich vorzubereiten.
„Komm her, Kind, ſetze dich an mein Bett und höre mir aufmerkſam zu,« ſagte er.„Ich kann mir nicht länger verhehlen, daß das Ende meines Lebens nicht mehr fern iſt, und daß mein ſchwacher Körper in Staub verwandelt ſein wird, ehe der Tag deiner
Befreiung gekommen iſt. Meine Schwäche nimmt mit


